Ambulante Steinzertrümmerungen

Ambulante Steinzertrümmerungen werden im Klinikum Darmstadt durchgeführt (ESWL)     

Statement der DGU zur ambulanten Durchführung der Extrakorporalen Stosswellenlithotripsie (ESWL)

„Die extrakorporale Stosswellenlithotripsie (ESWL) stellt entsprechend der aktuellen Leitlinienempfehlungen das Verfahren der ersten Wahl für viele Steine im oberen Harntrakt dar. Die klinischen Erfahrungen der letzten 30 Jahre haben gezeigt, dass die ESWL eine effektive und meist sichere Therapie ermöglicht. ….

….Grundsätzlich sollten Eingriffe nur dann ambulant erfolgen, wenn einerseits ein niedriges Komplikationsrisiko besteht, andererseits bei Problemen ein kurzfristiger, unkomplizierter Zugang zu medizinischer Versorgung möglich ist (siehe auch DÄB 2006; 103: A2578-2582).
Die Durchführung der ESWL ist ambulant möglich, wenn unkomplizierte Nierensteine vorliegen, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit durch eine Behandlung suffizient desintegrierbar sind. Als unkompliziert können asymptomatische, schattengebende Steine in Nierenbecken- oder –kelchen mit einer Größe von <1 cm gelten. Kontraindikationen wie Schwangerschaft, Blutungsneigung/Antikoagulation, unbehandelter Harnwegsinfekt oder Tumoren im Stosswellenbereich müssen ausgeschlossen werden. Ist dies sichergestellt, so liegt die Komplikationsrate der ESWL <10%…. “

Steinwettbewerb 003