Medikamentöse Tumortherapie

Als anerkannter onkologisch verantwortlicher Arzt führe ich medikamentöse Therapien bei Prostata-, Blasen-, Hoden-  und Nierenkrebs durch.

Beim Prostatakrebs werden Medikamente gegeben, die entweder als Tabletten, als Injektionen in die Bauchdecke oder als Infusionen zur Anwendung kommen.

Beim Blasenkrebs werden zur Senkung der Rezidivrate (das neuerliche Auftreten der Erkrankung) lokale Chemotherapien oder Immuntherapien durchgeführt. Hierbei wird ein Medikament über einen Harnröhrenkatheter in die Blase eingegeben, wir sagen „instilliert“.

Beim fortgeschrittenen Nierenkrebs sind Chemotherapie oder Bestrahlungen kaum wirksam. Insofern wird hier in der Regel eine medikamentöse Behandlung mittels Tabletten durchgeführt.

Der Hodenkrebs ist heute sehr gut heilbar. Sollte allerdings bei Vorliegen eines sogenannten Seminoms  der Verdacht auf einen lokalen Fortschritt der Erkrankung bestehen, kann die Überlebenswahrscheinlichkeit durch intravenöse Gabe eines Medikamentes (Carboplatin) erhöht werden. Bei sog. Nicht-Seminomen im fortgeschrittenen Stadium erfolgt die chemotherapeutische Behandlung stationär durch die Urologische Klinik im Klinikum Darmstadt.

(c) Simon Motz